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Die Gebäude der Mutter-Kind-Einrichtung sind in die Jahre gekommen. 1993 wurden sie, damals noch für das Kinderheim errichtet.

Auf dem Wiesengrundstück hinter dem Haus Mirjam ist eine Gruppe Pferde zu Besuch.

Vor einiger Zeit hat sich Frau Münch unsere Mutter-Kind-Einrichtung angeschaut und die Leitung Frau Jung-Schäfer interviewt. Das Ergebnis können Sie sich hier anschauen.

 

Unsere Auszubildenden und Lehrgangsteilnehmerinnen lernen neben Kochen und Backen auch die verschiedenen Grundreinigungstechniken in der Hauswirtschaft kennen. Davon  profitieren sie nicht nur in den diversen Praktika sondern ebenso zu Hause.

-heute unter dem Motto „Wir halten zusammen und sind kreativ!“

 

Wir, aus der Heilpädagogischen Wohngruppe, lassen uns nicht unterkriegen!
Trotz der nun schon fast vierwöchigen Ausgangsbegrenzung versuchen wir mit unserer
eingeschränkten Freiheit einen schönen Raum zu erschaffen. Deshalb halten alle zusammen und sind
miteinander kreativ.  

Jeder Mitmensch kann plötzlich und unvorhergesehen in eine medizinische Notfallsituation geraten. Genauso kann auch jeder Notfallzeuge werden. Deshalb sollten wir alle in der Lage sein, Erstmaßnahmen zu ergreifen und die Zeit bis zum Eintreffen fachlich-medizinischer Hilfe zu überbrücken.

Heute unter dem Motto „Kochen mal anders“

              

Die aufgrund des Coronavirus verhängte Ausgangsbeschränkung setzt unserer Gruppe schwer zu. Kein Treffen mit Freunden, keine Kinobesuche, kein Shopping. Verbot und Verzicht prägen unseren Alltag, wie für sehr viele Menschen weltweit aktuell. Es gibt aber doch noch so viel Schönes und Neues auszuprobieren und zu entdecken. Unter diesem Motto bietet unsere Hauswirtschaftsexpertin Frau Terri Müller ein nettes Angebot: Kochen mal anders.

Anstrengende und zugleich schöne Zeiten stehen immer dann bevor, wenn in der heilpädagogischen Gruppe im Haus Mirjam der Auszug einer jungen Frau ansteht. Viele Dinge müssen gleichzeitig organisiert werden, um einen reibungslaufen Ablauf des Auszuges zu ermöglichen.

Anfang März fanden sich die Mitarbeiterinnen der beruflichen Bildung und der Heilpädagogischen Wohngruppe zusammen, um gemeinsam ihre Kenntnisse für betriebliche Ersthelfende aufzufrischen. Die zwei Jahre seit dem letzten Kurs waren, zum Glück ohne schlimme Notfälle, wie im Flug vergangen und eine Auffrischung des Gelernten dringend notwendig.

Um dem Alltag im Internat etwas zu entkommen, brechen wir an einem verregneten Sonntagnachmittag auf nach Mörfelden-Walldorf. Es braucht einige falsche Abzweigungen und Wendemanöver bis wir unser Ziel, eine Schwarzlicht Minigolf Halle, erreicht haben. Ich kann schon mal verraten, dass es die Mühe wert war. Minigolf wie man es noch nie erlebt hat!

Frei nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ startete auch in diesem Jahr wieder die gemeinsame Faschingsfeier des Haus Mirjams. Pünktlich versammelten sich sowohl die Teilnehmerinnen aus dem Berufsförderzentrum und der heilpädagogischen Wohngruppe, als auch die jungen Mütter mit ihren Kindern. Alle Narren und Närrinnen schlüpften in ihr schönstes Faschingskostüm und brachten viel gute Laune mit. Die Location wurde kunterbunt geschmückt und das Buffet mit köstlichen Leckereien ausgestattet. Die Party konnte also starten!

Die zwei Moderatorinnen führten mit viel Witz durch das Programm. Um alle Faschingsfreunde so richtig in Stimmung zu bringen, startete das Programm mit einem Klassiker für Jung und Alt. „ Und ich flieg, flieg, flieg wie Flieger, bin so stark, stark stark…“ sangen alle gemeinsam und so füllte sich die Tanzfläche im Nu. Danach folgte auch schon das Highlight der diesjährigen Faschingsfete. Die Bewohnerinnen des Internats haben über Wochen eine tolle Chorografie auf den Hit „Night Fever“ einstudiert. Die Zuschauer waren begeistert und so hat sich der Ein oder Andere spontan zur einer Tanzeinlage mitreisen lassen. Anschließend wurde eine Runde „die Reise nach Jerusalem“ gespielt und gemeinsam auf „Hey Macarena“ getanzt. Zum Schluss stellten noch zwei Betreuerinnen aus der HP-Gruppe ihren Humor unter Beweis. Sie führten den Sketch „zwei Damen im Zug“ vor. In der Scheune wurde laut gelacht und applaudiert.

Im Anschluss an das schwungvolle Programm wurde das köstliche Buffet gestürmt. Es warteten leckere Kuchen und andere Süßspeisen, sowie herzhaft belegte Canapés auf die Gäste.

Frisch gestärkt nahm die Party ihren Lauf. Alle versammelten sich nochmals auf der Tanzfläche, um den Tag so richtig zu feiern. Eine Polonaise durfte natürlich auch nicht fehlen. Aus der Scheune tönte es laut „Helau“ und Konfetti flog durch die Luft.

Wie in jedem Jahr konnte eine tolle Feier organisiert werden. Alle Bereiche des Haus Mirjams brachten sich in die Vorbereitungen ein und feierten anschließend gemeinsam. Es ist schön zu sehen, wie ein solches Event das Gemeinschaftsgefühl stärkt und junge Frauen aus den unterschiedlichsten Nationen zusammenkommen lässt. Hoffentlich konnte sich jeder ein bisschen von dieser Lebensfreunde mitnehmen und in seinen Alltag hineintragen. In diesem Sinne… HELAU, ALAAF & AHOI                                                         

Amelie Wissel

Das Leben unserer Gruppe ist durch vielfältige Lebensarten und kulturelle Bräuche stark geprägt, was unsere Wohngruppe besonders bunt macht. Wir würdigen die unterschiedlichen Kulturen indem wir Feste manchmal feiern, wie in anderen Ländern.

Dieses Jahr haben wir am Tag der Heiligen Drei Könige eine leckere französische Tradition eingeführt. „La galette des rois“, der Dreikönigskuchen. Dieser aus Blätterteig und Marzipan bestehende Kuchen wird in den französischen Familien zur Erinnerung an die heiligen drei Könige serviert.

Eine kleine Figur aus Porzellan, die sogenannte „fève“, wird in der Füllung versteckt. Wer diese Figur in seinem Kuchenstück entdeckt, wird zum König des Tages erkoren und mit einer Pappkrone gekrönt.

Am runden Tisch haben alle Bewohnerinnen Platz genommen und vorsichtig in ihren „Galette“ gebissen. Unsere Königin des Tages, eine junge blonde Dame, wurde gekürt und gefeiert. „Vive le roi!“

Marie-Claire Lansink-Rotgerink

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