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Seit zwei Monaten läuft die neue Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme und das neue Ausbildungsjahr. Alle Neuankömmlinge haben bereits viel gelernt und die erste Phase sehr gut genutzt, um sich kennenzulernen und im Internat Freundschaften zu schließen. Als Abschluss dieser Ankommenszeit und um dies zu gebührend zu feiern, bietet sich direkt vor den Herbstferien unsere Halloween-Party an.

In den ersten Novemberwochen begannen wir mit viel Freude mit den Vorbereitungen für das Martinsfest. Gemeinsam mit ihren Mamas und der Kinderbetreuung bastelten die Kinder, passend zu unserem aktuellen Jahresthema „Nachhaltigkeit“, aus Milchkartons Laternen. Die Kinder durften die Martinsgeschichte an Hand von Figuren hören und sehen. Das Highlight im Morgenkreis war eine Laterne zu tragen und dazu passende Lieder zu üben.

Die AGkE Wallfahrt 2021

Einmal jährlich nehmen sich Mitarbeiter*innen der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen (AGkE) eine kleine Auszeit, indem sie gemeinsam eine Wallfahrt mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm erleben.

Am Samstag den 28.08.2021 erlebten die Mitarbeiter*innen im Haus Mirjam den ersten Gesundheitstag. Dieser wurde im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) von den beiden dazu beauftragten Kolleginnen thematisch vorbereitet und sehr engagiert umgesetzt. Der Tag fand guten Zuspruch, 25 unserer 50 Mitarbeitenden hatten sich angemeldet.

Das Motto lautete: „Stress lass nach, entspannt durch den Arbeitsalltag!“

An diesem Tag sollte erst gar kein Stress aufkommen! Gleich nach der Begrüßung wurden gesunde Smoothies und leckere Müslistangen unter unserem Pavillon im schönen Innenhof serviert.

Eine Heilpraktikerin hielt einen spannenden und lebhaften Vortrag über die verschiedenen Stressoren, die einem im Arbeitsalltag begegnen können. Spannend waren auch die vier verschiedenen Stress-Typen, mit denen man sich schnell identifizieren konnte.

Welcher Typ bist du?

  • der hyperaktive Typ
  • der geduldige Typ
  • der ängstliche Typ
  • der perfekte Typ

Wenn man weiß, zu welchem Typ man gehört, kann man schneller erkennen, mit welchen Methoden man gegenlenken kann.

Im Anschluss konnte man sich einer Stressanalyse (HRV–Messung) bei einer Physiotherapeutin unterziehen, in der man gut erkennen konnte, wie die eigene Stressregulationsfähigkeit ist. Mittels eines optischen Analyseverfahrens über einen Ohrclip konnten Daten über die eigenen Herzaktivitäten abgerufen werden.

Außerdem gab es einen Stand einer örtlichen Krankenkasse, die über ihre Leistungen informierte.

Zeitgleich wurde in einen Raum eine Yogasession zum Thema Stress angeboten. Durch regelmäßige körperliche Übungen und spezielle Meditationen lernte man Stressoren, schon bevor sie sich festsetzen, zu begegnen. Auch wurde dieser Raum zu einem Wellnessort umgewandelt. Die Mitarbeiterinnen des Hauses konnten dort leckeren Yogi Tee trinken, die Akupressur-Matte ausprobieren oder es sich einfach mit einem guten Buch auf dem Massagesessel gemütlich machen.

Am Schluss lud ein leckeres Bowl Buffet in den Räumlichkeiten der alten Schule ein, dort zu verweilen und schöne Gespräche zu führen - alles natürlich völlig „stressfrei“.

Wir sind sicher, dass das nicht der letzte Gesundheitstag in unserem Hause war und wir weiter am Thema Gesundheit dranbleiben – zum Wohle aller.

Für das BGM-Team
Natascha Hohe-Koch

 

 

Ausflug unserer Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

Endlich war es so weit. Wir Ehrenamtlichen der Mutter-Kind-Einrichtung starteten Ende Juni zu einem gemeinsamen Ausflug.  Eine unserer „Kolleginnen“ hatte uns großzügigerweise in ihren Garten samt anliegenden, kleinen „Zoo“ eingeladen. Hier wollten wir ein paar gemütliche Stunden zusammen verbringen und uns näher kennenlernen.  Klientinnen, Kinder, Mitarbeiterinnen und Ehrenamtliche des Hauses Mirjam stiegen in die Autos mit gepackten Picknickkörben und guter Laune.  Nach dem Wetterbericht schien unser Vorhaben ins Wasser zu fallen. Wenn allerdings Engel reisen, heißt es, wird alles gut! Und so war es auch. Einige Sonnenstrahlen begleiteten uns auf dem kurzen Weg nach Schimborn und sind uns bis zum Schluss treu geblieben.

Dort angekommen, sind wir vom Parkplatz aus in Richtung Christinas Reich geeilt. Eine riesige Kürbispflanze, die sich vom versteckten Anwesen zur Straße meterlang ausgebreitet hat, half uns das Grundstück zu finden. Wir sind an Hühnern und Enten vorbei getigert und haben auf dem Weg Basilikumpflanzen bewundert, mit Blättern so groß wie Kochlöffel, sowie Kosmeenblüten, die gigantischen, bunten Lollis ähnelten.IMG 20210827 WA0015

Heimische und exotische Bäume spendeten uns Schatten, während wir unsere Umgebung bewunderten. Nach der Vorstellungsrunde überreichte die Bereichsleiterin, Sabine Jung-Schäfer im Namen des Hauses Mirjam ein Präsent an unsere Gastgeberin, begleitet von Worten der Dankbarkeit.

An dieser Stelle sollten wir auch nicht vergessen, uns bei Christinas Enkelinnen zu bedanken, die ihr Königreich, ein gut ausgestattetes Kinderhaus, samt Rutsche, Sandplatz, Einbauküche und Maltafel, sowie ein Trampolin für den Tag zur Verfügung stellten.

Auch der Siamkater Carlos hat uns alle gelegentlich mit seiner königlichen Anwesenheit beehrt und schien mit unserem Besuch einverstanden zu sein.

Nachdem das Buffet im Partyraum geöffnet wurde, durften wir unsere Teller mit selbstgemachten Broten, Aufstrichen, Salaten und Muffins füllen. An lauschigen Sitzplätzen, überall im Garten verteilt haben wir unser Picknick genossen.

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Es gab so viele Highlights an diesem Tag, aber das Streicheln der sechs Wochen alten Gänseschar, die frei über den samtig-grünen Rasen getrippelt ist, war auf jeden Fall ganz oben auf der Liste. Die Kleinen durften außerdem noch Ziegen, einen Waschbär und die zwei Wochen alten Entenküken bestaunen.

An diesem idyllischen und liebevoll angelegten Platz konnten wir für einen Moment einfach los lassen, uns austauschen, nähe kennenlernen, zusammen lachen und spielen.  

Müde, satt, zufrieden, aber vor allem dankbar haben wir uns von Christina und ihrem kleinen Paradies in Schimborn verabschiedet und sind mit wundervollen Erinnerungen nach Hause gefahren.

Sonia Whitlow

Am 19.Juli starteten wir bei strahlendem Sommerwetter mit Bus und Caddy zu unserem diesjährigen Abschlussausflug nach Erlenbach - freudig gespannt und etwas unsicher, was und wen wir bei den dort heimischen Alpakas antreffen würden.

Ausflug der Mutter-Kind-Einrichtung in den Wildpark Bad Mergentheim

Ende Juni war es endlich soweit und die Mutter-Kind-Einrichtung konnte mit allen Gruppen in den Wildpark Bad Mergentheim fahren. Nach einem gemeinsamen Frühstück beluden wir den Reisebus, schlossen die Playlist mit den Lieblingsliedern der Frauen und Kinder an und starteten mit viel Freude in den Ausflugstag.

Was kochen wir heute?

Diese Frage kennt jede Hausfrau. Unseren Frauen, die nicht geübt sind in der Nahrungszubereitung, fällt es nicht leicht, ein geeignetes Gericht herauszusuchen und zu erkennen, ob es gesund ist oder nicht. Deshalb haben wir ein Kochprojekt gestartet.

Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen für Demokratie und gegen Diskriminierung setzen. Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, sagt die Erklärung der Aktion „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können, niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf und Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.

Wir als Stiftung unterstützen die Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt und positionieren uns somit klar gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Mittlerweile haben sich über 710 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie der Aktion angeschlossen.

Mehr Infos zur Erklärung findet ihr unter https://www.wir-fmv.org oder auf Social Media unter dem Hashtag #wfmv2021.

Ferienfahrt unserer heilpädagogischen Gruppe

Nachdem der eigentlich geplante Urlaub der heilpädagogischen Gruppe an die Nordsee, aufgrund der Reisebeschränkungen in Niedersachsen, storniert wurde, musste ganz spontan nach einem Alternativprogramm geschaut werden.

Die Öffnung des Europaparks als Modellprojekt kam da gerade recht. Die Tickets wurden gebucht und relativ schnell eine geeignete Unterkunft in der Nähe gefunden, mit elf Personen gar nicht mal so leicht. Am Donnerstag, den 27.05.2021 ging es los. Nachdem die letzten jungen Frauen noch von Schule und Arbeit abgeholt wurden, ging es gemeinsam zum Testzentrum Aschaffenburg. Frisch negativ getestet stand dem dreitägigen Ausflug und dem Besuch des Europaparks nichts mehr im Weg.

Bei starkem Dauerregen aber voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg nach Friesenheim in Baden- Württemberg. Zum Glück fuhren wir der Sonne entgegen und konnten bei der Ankunft direkt das schöne Wetter auf der gemütlichen Dachterrasse der Ferienwohnung genießen. Diese ließ keine Wünsche offen. Es waren ausreichend Schlafzimmer vorhanden und ein großer Wohn- und Essbereich bot ausreichend Platz um mit der kompletten Gruppe gemeinsam am Tisch zu sitzen. Den ersten Abend beendeten wir nach der anstrengenden Autofahrt mit einem gemeinsamen Abendessen auf der Dachterrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang. Alle waren zeitig im Bett, der nächste Tag sollte schließlich möglichst früh beginnen.

Der Freitag startete mit einem gemeinsamen Geburtstagsfrühstück, zur großen Freude des Geburtstagskindes. Erstaunlicherweise schafften es alle zur verabredeten Zeit fertig zu sein (eine Seltenheit in unserer Gruppe), weshalb wir sogar vor offizieller Öffnung des Parks um 9 Uhr auf dem Parkplatz ankamen. Nachdem Corona Tests und Tickets am Eingang sorgfältig kontrolliert wurden, konnte es losgehen. Damit im größten Freizeitpark Deutschlands keiner verloren geht, teilten wir uns  in zwei Gruppen auf. Los ging es mit dem Achterbahn Highlight in Frankreich „Silverstar“. Da der Park gerade erst geöffnet hatte, hatten sich noch keine langen Schlangen gebildet.  Weiter ging mit der „Euromir“ in Russland, der „BlueFire“  in Island und der „Bobbahn“ in der Schweiz. So schnell schafft man es sonst nicht durch Europa. Zum Glück hatten wir tolles Wetter und konnten auch die Wasserbahnen im Park nutzen. So waren die kleinen oder großen Wasserflecken, die aufgrund des „Fjord Raftings“ in Skandinavien oder des „SuperSplash“ in Portugal entstanden waren, schnell wieder getrocknet.

In der Mittagspause trafen sich alle wieder um sich den mitgebrachten Proviant in der Sonne schmecken zu lassen. Bis zum frühen Abend zogen wir dann noch weiter durch den Park, um möglichste viele Attraktionen zu sehen und die eine oder andere Achterbahn nochmal zu fahren. Ziemlich erschöpft, aber zufrieden, machten wir uns gegen 18 Uhr auf den Weg zurück in die Ferienwohnung. Am Abend reichte es dann nur noch zu einer Essensbestellung, die sich das Geburtstagskind des Tages aussuchen durfte. Alle fielen müde ins Bett.

Am nächsten Morgen packten wir die Koffer und schon ging es wieder zurück. Bei der Planung hatten wir zusammen besprochen, auf dem Rückweg noch einen Zwischenstopp in Heidelberg zu machen, um ein bisschen durch die Läden zu schlendern und die schöne Altstadt zu besichtigen.

Gegen 18 Uhr trafen wir am Samstagabend alle wohlbehalten in Schöllkrippen ein. Sowohl die jungen Frauen als auch die Betreuerinnen der heilpädagogischen Gruppe hoffen, schon bald in ein neues Abenteuer starten zu können.

Juliana Otto

 

 

Die Gartenaktion der beruflichen Bildung

Schweren Herzens mussten wir auch dieses Jahr unser traditionsreiches Mirjam Fest absagen. Die Pandemie hat uns leider erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diesen Umstand wollten wir aber nicht einfach so hinnehmen und  haben bereits vor einigen Wochen mit der Planung unseres „Gartentages 2021“ begonnen.

Ziel der Aktion war es, unser großes Außengelände frühlingstauglich zu machen und einige schöne, wenn auch arbeitsreiche Stunden gemeinsam zu verbringen. Im Vorfeld wurden die Teams und deren Arbeitsbereiche festgelegt, die Arbeitsmaterialien besorgt und der ungefähre Ablauf strukturiert.

Am Samstag den 8. Mai ging es dann los. Bei perfekten Wetterbedingungen packten sowohl Teilnehmerinnen, als auch Mitarbeiter*innen mit an. Unser 2019 errichteter Barfußpfad ist über den Winter ganz schön durcheinandergeraten. Die Naturmaterialien wurden wieder an ihren vorgesehenen Platz gelegt und der Pfad von allerhand Unkraut und unliebsamen Gewächsen wie Brennnesseln befreit.

Eine weitere Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Teich auf Vordermann zu bringen.  Zunächst ging es den abgestorbenen Pflanzenteilen und den übermäßigen Algen an den Kragen. Danach wurden Kies und Teichfolie von Schlamm und sonstigen Ablagerungen befreit. Zum Teich hin führt ein kleiner Bachlauf, auch dieser hatte eine Auffrischung nötig. Die einzelnen Steine wurden sorgsam gereinigt und aufgefüllt. Im Anschluss wurden rund um den Bachlauf noch verschiedene Blumen und Gräser gepflanzt.

Neben den bereits bestehenden Gemüsebeeten soll ein neues Kräutergärtchen entstehen. Hierfür mussten zunächst einige Büsche und sämtliches Unkraut weichen. Mit vollem Körpereinsatz konnte das Team eine bepflanzbare Fläche erschaffen. Dort werden wir uns nun in Zukunft an Thymian, Rosmarin und Co. bedienen können.

Unsere Hocker und Bänke im Außenbereich wurden mit neuen Brettern versehen, was zu einem völlig anderen Erscheinungsbild beiträgt und zu gemütlichen Abenden am Lagerfeuer einlädt.

Nach getaner Arbeit wurden wir mit leckerer selbstgebackenen Pizza und Brot aus dem Holzofen belohnt. Sichtlich begeistert von dem Resultat, der großartigen Zusammenarbeit und der Einsatzbereitschaft jeder Einzelnen, haben wir den Tag so entspannt ausklingen lassen. Wir freuen uns auf die kommenden Frühlings- und Sommermonate mit vielen Grillabenden und schönen Momenten in unserem kleinen Domizil. Ganz nach dem Motto „Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele.“

Vielen Dank an alle Helfer*innen, auch wenn ihr Bereich oben nicht speziell erwähnt ist!

Amelie Wissel

 

 

Ende März stand in der heilpädagogischen Wohngruppe ein ganz besonderer Tag vor der Tür – ein 18. Geburtstag. Gerade in der jetzigen Zeit erschien es allen besonders wichtig, sich die Freude an so einem Moment nicht nehmen zu lassen und im Kreise der Betreuerinnen und Bewohnerinnen eine kleine Geburtstagsfeier zu organisieren. Schließlich ist ein 18. Geburtstag für jede unserer Bewohnerinnen etwas ganz besonders – neue Freiheiten, kein Vormund oder Erziehungsberechtigter mehr, damit einhergehend aber auch mehr Verantwortung und Selbständigkeit. Schon unter der Woche, am eigentlichen Geburtstag, wurde beim Abendessen im kleinen Kreis gefeiert. Die eigentliche Party fand dann am Wochenende statt, zu der auch alle Betreuerinnen eingeladen waren.

Ein großes Buffet mit Pasteten, Gemüsesoße, Pizzaschnecken und Käsespießen wurde vorbereitet und die Scheune mit Luftballons, Girlanden und passender Dekoration geschmückt. Die Feier begann mit einem Ständchen für das Geburtstagskind und einer Runde alkoholfreiem Sekt. Nach dem gemeinsamen Abendessen und der Geschenkeübergabe war es Zeit für den Nachtisch. Absolutes Highlight war der selbstgebackene Fantakuchen mit einer essbaren Oblate, die ein schönes Foto des Geburtstagskindes zeigte. Der Abend endete mit einer ausgelassenen Tanzrunde und super Stimmung. Vor allem das Geburtstagskind war mit der Feier sehr zufrieden und bedankte sich bei allen für das organisierte Essen, die Geschenke und die gute Stimmung.
So macht älter werden Spaß!

Juliana

 

 

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