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Was kochen wir heute?

Diese Frage kennt jede Hausfrau. Unseren Frauen, die nicht geübt sind in der Nahrungszubereitung, fällt es nicht leicht, ein geeignetes Gericht herauszusuchen und zu erkennen, ob es gesund ist oder nicht. Deshalb haben wir ein Kochprojekt gestartet.

Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen für Demokratie und gegen Diskriminierung setzen. Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, sagt die Erklärung der Aktion „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können, niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf und Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.

Wir als Stiftung unterstützen die Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt und positionieren uns somit klar gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Mittlerweile haben sich über 710 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie der Aktion angeschlossen.

Mehr Infos zur Erklärung findet ihr unter https://www.wir-fmv.org oder auf Social Media unter dem Hashtag #wfmv2021.

Ferienfahrt unserer heilpädagogischen Gruppe

Nachdem der eigentlich geplante Urlaub der heilpädagogischen Gruppe an die Nordsee, aufgrund der Reisebeschränkungen in Niedersachsen, storniert wurde, musste ganz spontan nach einem Alternativprogramm geschaut werden.

Die Öffnung des Europaparks als Modellprojekt kam da gerade recht. Die Tickets wurden gebucht und relativ schnell eine geeignete Unterkunft in der Nähe gefunden, mit elf Personen gar nicht mal so leicht. Am Donnerstag, den 27.05.2021 ging es los. Nachdem die letzten jungen Frauen noch von Schule und Arbeit abgeholt wurden, ging es gemeinsam zum Testzentrum Aschaffenburg. Frisch negativ getestet stand dem dreitägigen Ausflug und dem Besuch des Europaparks nichts mehr im Weg.

Bei starkem Dauerregen aber voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg nach Friesenheim in Baden- Württemberg. Zum Glück fuhren wir der Sonne entgegen und konnten bei der Ankunft direkt das schöne Wetter auf der gemütlichen Dachterrasse der Ferienwohnung genießen. Diese ließ keine Wünsche offen. Es waren ausreichend Schlafzimmer vorhanden und ein großer Wohn- und Essbereich bot ausreichend Platz um mit der kompletten Gruppe gemeinsam am Tisch zu sitzen. Den ersten Abend beendeten wir nach der anstrengenden Autofahrt mit einem gemeinsamen Abendessen auf der Dachterrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang. Alle waren zeitig im Bett, der nächste Tag sollte schließlich möglichst früh beginnen.

Der Freitag startete mit einem gemeinsamen Geburtstagsfrühstück, zur großen Freude des Geburtstagskindes. Erstaunlicherweise schafften es alle zur verabredeten Zeit fertig zu sein (eine Seltenheit in unserer Gruppe), weshalb wir sogar vor offizieller Öffnung des Parks um 9 Uhr auf dem Parkplatz ankamen. Nachdem Corona Tests und Tickets am Eingang sorgfältig kontrolliert wurden, konnte es losgehen. Damit im größten Freizeitpark Deutschlands keiner verloren geht, teilten wir uns  in zwei Gruppen auf. Los ging es mit dem Achterbahn Highlight in Frankreich „Silverstar“. Da der Park gerade erst geöffnet hatte, hatten sich noch keine langen Schlangen gebildet.  Weiter ging mit der „Euromir“ in Russland, der „BlueFire“  in Island und der „Bobbahn“ in der Schweiz. So schnell schafft man es sonst nicht durch Europa. Zum Glück hatten wir tolles Wetter und konnten auch die Wasserbahnen im Park nutzen. So waren die kleinen oder großen Wasserflecken, die aufgrund des „Fjord Raftings“ in Skandinavien oder des „SuperSplash“ in Portugal entstanden waren, schnell wieder getrocknet.

In der Mittagspause trafen sich alle wieder um sich den mitgebrachten Proviant in der Sonne schmecken zu lassen. Bis zum frühen Abend zogen wir dann noch weiter durch den Park, um möglichste viele Attraktionen zu sehen und die eine oder andere Achterbahn nochmal zu fahren. Ziemlich erschöpft, aber zufrieden, machten wir uns gegen 18 Uhr auf den Weg zurück in die Ferienwohnung. Am Abend reichte es dann nur noch zu einer Essensbestellung, die sich das Geburtstagskind des Tages aussuchen durfte. Alle fielen müde ins Bett.

Am nächsten Morgen packten wir die Koffer und schon ging es wieder zurück. Bei der Planung hatten wir zusammen besprochen, auf dem Rückweg noch einen Zwischenstopp in Heidelberg zu machen, um ein bisschen durch die Läden zu schlendern und die schöne Altstadt zu besichtigen.

Gegen 18 Uhr trafen wir am Samstagabend alle wohlbehalten in Schöllkrippen ein. Sowohl die jungen Frauen als auch die Betreuerinnen der heilpädagogischen Gruppe hoffen, schon bald in ein neues Abenteuer starten zu können.

Juliana Otto

 

 

Die Gartenaktion der beruflichen Bildung

Schweren Herzens mussten wir auch dieses Jahr unser traditionsreiches Mirjam Fest absagen. Die Pandemie hat uns leider erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diesen Umstand wollten wir aber nicht einfach so hinnehmen und  haben bereits vor einigen Wochen mit der Planung unseres „Gartentages 2021“ begonnen.

Ziel der Aktion war es, unser großes Außengelände frühlingstauglich zu machen und einige schöne, wenn auch arbeitsreiche Stunden gemeinsam zu verbringen. Im Vorfeld wurden die Teams und deren Arbeitsbereiche festgelegt, die Arbeitsmaterialien besorgt und der ungefähre Ablauf strukturiert.

Am Samstag den 8. Mai ging es dann los. Bei perfekten Wetterbedingungen packten sowohl Teilnehmerinnen, als auch Mitarbeiter*innen mit an. Unser 2019 errichteter Barfußpfad ist über den Winter ganz schön durcheinandergeraten. Die Naturmaterialien wurden wieder an ihren vorgesehenen Platz gelegt und der Pfad von allerhand Unkraut und unliebsamen Gewächsen wie Brennnesseln befreit.

Eine weitere Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Teich auf Vordermann zu bringen.  Zunächst ging es den abgestorbenen Pflanzenteilen und den übermäßigen Algen an den Kragen. Danach wurden Kies und Teichfolie von Schlamm und sonstigen Ablagerungen befreit. Zum Teich hin führt ein kleiner Bachlauf, auch dieser hatte eine Auffrischung nötig. Die einzelnen Steine wurden sorgsam gereinigt und aufgefüllt. Im Anschluss wurden rund um den Bachlauf noch verschiedene Blumen und Gräser gepflanzt.

Neben den bereits bestehenden Gemüsebeeten soll ein neues Kräutergärtchen entstehen. Hierfür mussten zunächst einige Büsche und sämtliches Unkraut weichen. Mit vollem Körpereinsatz konnte das Team eine bepflanzbare Fläche erschaffen. Dort werden wir uns nun in Zukunft an Thymian, Rosmarin und Co. bedienen können.

Unsere Hocker und Bänke im Außenbereich wurden mit neuen Brettern versehen, was zu einem völlig anderen Erscheinungsbild beiträgt und zu gemütlichen Abenden am Lagerfeuer einlädt.

Nach getaner Arbeit wurden wir mit leckerer selbstgebackenen Pizza und Brot aus dem Holzofen belohnt. Sichtlich begeistert von dem Resultat, der großartigen Zusammenarbeit und der Einsatzbereitschaft jeder Einzelnen, haben wir den Tag so entspannt ausklingen lassen. Wir freuen uns auf die kommenden Frühlings- und Sommermonate mit vielen Grillabenden und schönen Momenten in unserem kleinen Domizil. Ganz nach dem Motto „Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele.“

Vielen Dank an alle Helfer*innen, auch wenn ihr Bereich oben nicht speziell erwähnt ist!

Amelie Wissel

 

 

Ende März stand in der heilpädagogischen Wohngruppe ein ganz besonderer Tag vor der Tür – ein 18. Geburtstag. Gerade in der jetzigen Zeit erschien es allen besonders wichtig, sich die Freude an so einem Moment nicht nehmen zu lassen und im Kreise der Betreuerinnen und Bewohnerinnen eine kleine Geburtstagsfeier zu organisieren. Schließlich ist ein 18. Geburtstag für jede unserer Bewohnerinnen etwas ganz besonders – neue Freiheiten, kein Vormund oder Erziehungsberechtigter mehr, damit einhergehend aber auch mehr Verantwortung und Selbständigkeit. Schon unter der Woche, am eigentlichen Geburtstag, wurde beim Abendessen im kleinen Kreis gefeiert. Die eigentliche Party fand dann am Wochenende statt, zu der auch alle Betreuerinnen eingeladen waren.

Ein großes Buffet mit Pasteten, Gemüsesoße, Pizzaschnecken und Käsespießen wurde vorbereitet und die Scheune mit Luftballons, Girlanden und passender Dekoration geschmückt. Die Feier begann mit einem Ständchen für das Geburtstagskind und einer Runde alkoholfreiem Sekt. Nach dem gemeinsamen Abendessen und der Geschenkeübergabe war es Zeit für den Nachtisch. Absolutes Highlight war der selbstgebackene Fantakuchen mit einer essbaren Oblate, die ein schönes Foto des Geburtstagskindes zeigte. Der Abend endete mit einer ausgelassenen Tanzrunde und super Stimmung. Vor allem das Geburtstagskind war mit der Feier sehr zufrieden und bedankte sich bei allen für das organisierte Essen, die Geschenke und die gute Stimmung.
So macht älter werden Spaß!

Juliana

 

 

Gartenarbeit in der Mutter-Kind-Einrichtung -

Anfang März machte sich allmählich der Vorfrühling bemerkbar. Die Schneeglöckchen, Haselnüsse und Weidenkätzchen blühten, und auch die Tage wurden wieder länger. Die Sonne schien wärmer und wir verspürten wieder mehr den Wunsch nach draußen zu gehen.

Rundreise durch die Welt trotz Corona

Start der Reise am Montag, dem 1. Februar 2021 in Italien, serviert wurden Antipastiteller, Bruschette, Canneloni, Ravioli und Panna Cotta.

Zwischenlandung dienstags in Indien mit fernöstlichem Zauber und der Verköstigung von Pakoras, indischem Curryfleisch, scharfem Linsen-Dhal an Basmatireis und Möhrenmilchreis.

Weiterreise am Mittwoch nach Polen und Schlemmen der traditionellen Gerichte Borschtsch, Bigosch, Piroggen und Mohnstückchen.

Am Donnerstag unser Höhenflug nach Ägypten mit einheimischen Spezialitäten unserer Auszubildenden, die alles nach einheimischen Rezepten ihres Heimatlandes selbst zubereitet und vorgestellt hat, Fladenbrot mit Tomatensalat, Koshari und Zeinab.

Freitags reisten wir mit feinsten Gaumenfreuden nach Frankreich und kosteten Zwiebelsuppe, Quiche Lorraine und Creme Brûlée.

Um schließlich ein entspanntes Wochenende mit einer schöpferischen Pause zu genießen.

Montags landeten wir nun in Thailand und entdeckten die dortige Küche bei Krautsalat mit Mangos, Fleischspießen mit Erdnusssoße und Duftreis, gebratenen Reisnudeln mit Gemüse und gebackenen Bananen.

Dienstags wartete Griechenland darauf unsere Gaumen zu verwöhnen, mit Pitabrot, Salat mit Feta, Gyros mit Zaziki, Tomatenreis, Moussaka und Joghurt mit Honig und Walnüssen.

Mittwochs lud uns Spanien ein, zu Gast zu sein, mit Spinattaschen, Paella und Tortilla und Flan.

Donnerstags erwartete uns nicht allein ein luftiger Gruß in schwindelnder Höhe von der Freiheitsstatue in New York, sondern die USA tischte auf mit Cole Slaw, Cornbread, Baked Potatoes mit Sour Cream und Pancakes.

Freitags landeten wir wieder in Bayern und ließen uns Weißwurst mit Brezeln und Dampfnudeln mit Vanillesoße köstlich schmecken.

Wir haben in diesen zwei Wochen nicht nur die leckeren, landestypischen Gerichte genossen, sondern auch viel über die Sitten und Gebräuche der jeweiligen Länder erfahren. Vorträge und Gespräche umrahmten unsere Ländertour ebenso, wie kleine Ausstellungen zu den jeweiligen Ländern.

 

 

Maria Strzalka

Die Frauen aus dem Haus Morgenstern, dem Verselbständigungshaus der Mutter-Kind-Einrichtung der Stiftung Haus Mirjam, übten sich in der Methode der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson.

Im Rahmen der Bewohnerinnenversammlung, die einmal wöchentlich am Abend stattfindet, ließen sich die jungen Frauen unter der Überschrift Psychoedukation auf die Übung der Progressiven Muskelentspannung ein.

Das Haus Mirjam hat einen eigenen Instagram-Account bekommen. Auf unserer Seite informieren wir euch regelmäßig über unsere verschiedenen Aktionen und Aktivitäten, stellen unsere verschiedenen Bereiche (Berufsförderzentrum, Internat & Mutter-Kind-Einrichtung) vor und geben Einblicke in unseren Alltag.

„Was ist eigentlich schön?“ Mit diesem Thema sind wir eingestiegen in ein Projekt, das ich Ende 2020 als Berufspraktikantin in der MKE durchführen durfte. Sechs Wochen lang trafen sich interessierte Bewohnerinnen der Gruppe Regenbogen am Mittwochabend, um gemeinsam kreativ zu werden.

Die Wintermonate bereiten durch ihre kurzen Tage mit wenig Sonnenstrahlen und ihre anhaltende Kälte vielen Menschen ohnehin Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung. Zu allem Überfluss sorgt die Corona Krise mit all ihren einschränkenden Regelungen dafür, dass man sich am liebsten unter der Decke verkriechen und direkt in einen langen Winterschlaf verfallen möchte. Mehr denn je spielt nun die Selbstfürsorge eine tragende Rolle, um in diesen herausfordernden Zeiten, dem Blues des „Nicht-viel-tun-Könnens“ zu entkommen.

Körper- und Gesichtspeelings sind eine wertvolle Ergänzung für die Hautpflege und zaubern wunderbare Momente der Entspannung. Abgestorbene Hautzellen werden durch regelmäßiges Peeling entfernt und die Durchblutung wird angeregt. Hierfür ist es nicht immer nötig, Produkte aus dem Einzelhandel zu benutzen, denn in wenigen Schritten und mit nur 3 Zutaten haben wir heute selbst ein wirksames, pflegendes und kostengünstiges Kokosöl-Zucker-Honig-Peeling hergestellt. Das Kokosöl gilt als ein besonders hautfreundliches Öl, das stark reinigt und antibakteriell wirkt. Honig spendet Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass deine Poren sich öffnen.

Die Herstellung ist denkbar einfach. Was du benötigst sind:

  • 200g Kokosöl
  • 100g Zucker
  • 50g Honig

Bei Zimmertemperatur sollte das Kokosöl eine leicht formbare Konsistenz erhalten, hinzu gibst du nun einfach den Zucker und den Honig und vermischst die drei Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse.

Und nun gönn dir damit einfach mal eine kleine Auszeit & take care of yourself!

 

 

Anna Schmitt

 Internatsleben in Zeiten von Corona

Vielleicht kennt ihr das Gefühl: jeder Tag gleicht dem nächsten. Es passiert kaum noch etwas Spannendes und unsere Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, sind durch die Corona Pandemie stark eingeschränkt. Was kann man Zuhause groß machen? Ein Buch lesen, Spiele spielen, malen, ein Puzzle machen …

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