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Weihnachtsfeier der beruflichen Bildung   

Bei wunderschönem Wetter wurde am Samstag 30.11.19 im Haus Mirjam die Adventszeit mit der alljährlichen Weihnachtsfeier des Berufsförderzentrums eingeläutet. Schon seit Jahren gehört die Weihnachtsfeier zu den festen Traditionen des Bereichs und hat sich als echtes Highlight etabliert. Dementsprechend freuten sich die jungen Frauen mit ihren Eltern und Angehörigen sowie die Mitarbeiterinnen auf die Feier. Doch in diesem Jahr war die Anspannung und Vorfreude besonders groß. Erstmalig fand die Veranstaltung nicht in der Scheune, sondern in den Internatsräumen und dem Innenhof des Hauses Mirjams statt. So sollte die Weihnachtsfeier mit einem Adventmarkt-Charakter einen ganz neuen Charme erhalten und trotzdem die bestehende Tradition weiterführen. Die jungen Frauen machten sich in den verschiedenen hauswirtschaftlichen Bereichen auch dieses Jahr schon viele Wochen im Voraus an die Vorbereitungen. Es wurden leckere Plätzchen gebacken, schöne Adventskränze und weihnachtliche Gestecke hergestellt sowie zahlreiche Dekorationen produziert. Mit viel Liebe zum Detail konnten die jungen Frauen einen beeindruckenden Verkaufsstand bestücken, der für alle Geschmäcker etwas bereithielt. Der ganze Innenhof wurde festlich geschmückt, was eine besondere Atmosphäre schaffte. Neben dem tollen Verkaufsstand gab es für unsere Gäste noch viel mehr zu entdecken. So verwandelte sich der Werkraum des Gartenbaus in eine künstlerische Werkstatt, in der Groß und Klein eingeladen wurde, selbst kreativ zu werden. Die Gäste konnten mit Hilfe der jungen Frauen einen Mini-Adventskranz herstellen und bekamen so einen Eindruck, wie die Arbeit in diesem Bereich in etwa abläuft. Des Weiteren wurde in dem hauseigenen Holzofen frisches Brot gebacken und selbsthergestellte Suppen konnten verköstigt werden. Ebenfalls stand für die Gäste ein großes Kuchenbüffet bereit. Als weiteres Highlight wurde in Mitten des Außenbereiches eine Feuerschale aufgebaut und entzündet. So konnten sich alle mit einer Tasse Punsch am Feuer aufwärmen und den vorab eingeübten besinnlichen Beiträgen der jungen Frauen zuhören. Die jungen Frauen hatten einige schöne Programmpunkte vorbereitet. Eine weihnachtliche Geschichte wurde erzählt und gedankenvolle Adventswünsche vorgetragen. Außerdem gab es einen aktiven Adventskalender. Jeder war eingeladen, eine Zahl zu ziehen und sich den entsprechenden Umschlag zu nehmen. Auf jeder Karte steht eine Aktivität, die in der Vorweihnachtszeit zusammen mit der Familie oder den Freunden ausprobiert werden kann. Diese Anregungen luden ein, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren – Zeit mit seinen Liebsten zu gestalten, abseits von all den Konsumgedanken, die das Weihnachtsfest oft mit sich bringt. Alles in Allem freuen wir uns über eine rundum geglückte Feier, für die sich die vielen Vorbereitungen lohnten. Das neue Konzept der Feier schaffte eine ganz angenehme, besinnliche und liebevolle Atmosphäre, welche alle Gäste dazu einlud, ein paar schöne, vorweihnachtliche Stunden im Haus Mirjam zu verbringen.20191130 144524 AusschnittUrheberrecht Haus Mirjam20191130 150101Urheberrecht Haus Mirjam20191130 160721 AusschnittUrheberrecht: Haus Mirjam

Wenn am letzten Donnerstag vor den Herbstferien die Dämmerung anbricht, dann sind sie wieder unterwegs: die Geister, Hexen und Gruselnonnen aus dem Internat, die sich zur alljährlichen Halloween Party in der schaurig schönen Scheune treffen.

 

Zur Feier des Tages haben sich die Bewohnerinnen in Schale geworfen, ihr gruseligstes Outfit gewählt und düsterstes Make-Up aufgelegt. Bereits Wochen zuvor wurden für die Feier Fledermäuse, Gespenster, Kürbisgirlanden, sowie weitere Dekorationen gebastelt, die nun die Steinwände der Location zieren. Auf den Tischen haben Mumiengläser mit flackernden Kerzen und Spinnen in ihren Spinnweben Platz gefunden. Passend zum Thema ist das Buffet mit zahlreichen Snacks und Getränken gedeckt, bei deren Anblick es einem glatt kalt den Rücken runter läuft: blutige Hexenfinger aus Wienerwürstchen, eine Bowle mit Augäpfeln, ein Clown aus Rohkost – all das kann von dem einladenden Buffet verspeist werden.

Nach dem Dinner wird zum Tanz geladen und verrückter Professor und Mumie reichen sich die Hände, um zur Musik das Tanzbein zu schwingen. Wer nicht in Stimmung ist zu tanzen, kann an den lustigen Halloween Spielen teilnehmen. Auf einer großen Platte spielen einige junge Frauen Ekel-Ping-Pong, ein Spiel, bei dem man einen Tischtennisball in einen Getränkebecher des gegnerischen Teams hüpfen lassen muss. Trifft man, so muss der Inhalt inklusive Augapfels (einer Litschi) ausgetrunken werden. Bei einem weiteren Spiel stechen die Bewohnerinnen verschlossene Becher auf um herauszufinden, ob sie „Süßes oder Saures“ erwischen. Für die Glückspilze wartet in den Bechern eine Nascherei, während die Pechvögel sich mit Senf oder einer Knoblauchzehe zufriedengeben müssen.

Fahrradfahren ist für die meisten deutschen Jugendliche eine Selbstverständlichkeit. Bereits in jungen Jahren lernen viele Kinder Fahrrad fahren. Im Kleinkindalter wird mit dem Laufrad geübt oder später mit Stützrädern. Spätestens in der Grundschule steht dann eine theoretische und praktische Fahrradprüfung an, die zum Fahren im Straßenverkehr befähigt. Viele Jugendliche legen den Schulweg nach erfolgreichem Abschluss mit dem Fahrrad zurück. Auch in der Freizeit ist das Fahrrad für viele Jugendliche ein gutes Verkehrsmittel, um kurze Strecken schnell zurückzulegen.

Im September besuchte wir - 4 jungen Frauen und ihre Kinder, mit den Erzieherinnen aus dem Haus Sonnenschein - den Opel-Zoo.

Vor zwei Jahren wurde die Initiative Ehrenamt von der Mutter-Kind-Einrichtung gegründet. Inzwischen haben wir einige Ehrenamtliche gewonnen, die regelmäßig zu uns kommen und sich mit "ihren" Kinder und Müttern beschäftigen.

Im März und Juli dieses Jahres vertieften die Mitarbeiterinnen des Berufsförderzentrums und der heilpädagogischen Wohngruppe in einer fünftägigen Inhouse-Weiterbildung ihr Wissen in der Traumapädagogik. Geleitet wurden die Seminartage Heike Karau vom Zentrum für Traumapädagogik der Welle gGmbH.

Vor begeistertem Publikum gab der syrische Pianist am 30. Juni ein mitreißendes Konzert zum 165-jährigen Jubiläum des Hauses Mirjam und dem 15-jährigen Bestehen der Mutter-Kind-Einrichtung.

Ganz schön tierisch ging es diesmal zu bei der Faschingsfeier des Hauses Mirjam. In bester Stimmung strömten Bären, Giraffen, Mäuse, Katzen und natürlich auch ein paar Einhörner friedlich nebeneinander zur Scheune.

Fitnesstraining im Haus Mirjam

Verabschiedung unserer Auszubildenden

Unsere Auszubildenden und Lehrgangsteilnehmerinnen lernen neben Kochen und Backen auch die verschiedenen Grundreinigungstechniken in der Hauswirtschaft kennen, von denen sie nicht nur in den diversen Praktika sondern auch zu Hause profitieren können.

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